Die Abteilung für Dermatochirurgie bietet die einmalige Möglichkeit die „Grenzen der Dermatochirurgie“ kennenzulernen. Dies kann gewährleistet werden, da die Patientenakquise der Abteilung für sehr große operative Befunde überregional erfolgt. Des Weiteren ermöglicht ein interdisziplinäres Tumorboard, dass eine optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten stattfindet und die Abteilung im Zentral-OP über eigene OP-Säle verfügt, so dass bei Bedarf eine interdisziplinäre Versorgung jederzeit sofort möglich ist. Zusammen mit dem im St. Josefskrankenhaus befindlichen Studienzentrum werden auch innovative dermatochirurgische Therapien eingesetzt.
Die Abteilung für Dermatochirurgie hat ein festes Rotationssystem für alle drei Gruppen Weiterbildungsassistent/innen, FÄ/OÄ, CA. Die FÄ/der FA rotiert in diesem System wöchentlich zwischen den Stationen „Ambulanz/Station“ und Station „OP“. Während der „Stations/Ambulanz“- Woche steht die Vor- und Nachsorge der dermatochirurgischen Patientinnen und Patienten, die Teilnahme am interdisziplinären Tumorboard, die Konsiltätigkeiten für Dermatologie für das gesamte Haut, die Supervision der Weiterbildungsassistent/innen und die Korrektur von Arztbriefen im Vordergrund. In der „OP“-Woche operiert die FÄ/der FA selbstständig die mittelkomplexen bis komplexen Fälle, die nicht für die Weiterbildungsassistent/innen geeignet sind. Bei hochkomplexen Fällen hilft Prof. Felcht mit. Daneben betreut die FÄ/der FA zusammen mit Prof. Felcht die Weiterbildungsassistent/innen.
Die Stelle bietet die einmalige Möglichkeit die speziellsten Techniken bei „Grenzen der Dermatochirurgie“ mit Leitungsanästhesien, gestielten Lappenplastiken zur Rekonstruktion von großen vollschichtigen Nase-, Lippe- und Ohrdefekten, Einsatz von Hautersatzpräparaten, Wasserstrahlreinigung, Durchführung von totalen Ablatio nasi/oris und Implantation von Epithesen, Einsatz von Neuromonitoring bei benignen Befunden, Sentinellymphknotenexstirpationen inklusive im Kopf-/Halsbereich zu erlernen.